Login schließen
 
Benutzer:
Kennwort:
 
 
 
>> medatixx setzt BMP kostenlos um
Datum: 07.11.2016 von GFischer
Der BMP wird kostenlos in den Praxissoftware-Lösungen von medatixx umgesetzt.
Ab dem vierten Quartal 2016 haben GKV-Patienten mit mindestens drei verordnungspflichtigen Wirkstoffen bei einer Anwendung von mindestens 28 Tagen einen Rechtsanspruch auf die Erstellung des neuen „bundeseinheitlichen Medikationsplans“ (BMP), auch „eMedikationsplan“ genannt. Ziel ist es, Patienten bei der Einnahme ihrer Medikamente zu unterstützen und so die Therapiesicherheit zu erhöhen. Dank seiner einheitlichen Form können sich Patienten schnell im neuen eMedikationsplan zurechtfinden.

Die gute Nachricht für medatixx-Kunden: Die Umsetzung des BMP in Ihrer Praxissoftware ist nicht mit Zusatzkosten verbunden, sondern selbstverständlich im Rahmen Ihres Softwarepflegevertrags enthalten.

Wann stellt medatixx den bundeseinheitlichen Medikationsplan zur Verfügung?
Die Verwaltung von Fremd- und Eigenverordnungen und die Vielzahl von individuellen Konfigurationsmöglichkeiten für den bundeseinheitlichen Medikationsplan erfordern eine tiefe Integration in den Ablauf des Verordnungsprozesses. Diese komplexen Funktionen wird medatixx Ende 2016 mit dem Quartalsupdate 17.1 zur Verfügung stellen.

Was kostet der neue bundeseinheitliche Medikationsplan in der Praxissoftware von medatixx?
Im Rahmen Ihres Softwarepflegevertrages entstehen für Sie keine zusätzlichen Kosten.

In welchen medatixx-Systemen wird der BMP umgesetzt?
Der bundeseinheitliche Medikationsplan wird in allen Praxissoftware-Lösungen – medatixx, x.comfort, x.concept und x.isynet - umgesetzt.

Wie können Medikationspläne bis zur Umsetzung des BMP in einer Praxissoftware-Lösung von medatixx erstellt werden?
Laut der „Vereinbarung eines bundeseinheitlichen Medikationsplans – BMP“ können bestehende Verordnungspläne bis 31.03.2017 verwendet werden.
Vgl. hierzu auch kbv.de/media/sp/Medikationsplan.pdf

Was ist neu am bundeseinheitlichen Medikationsplan?
Neu am BMP ist vor allem sein erklärtes Ziel, nämlich dass dieser Plan gemeinsam von allen Verordnern gepflegt werden soll. Der Patient erhält künftig vom jeweils letzten Behandler einen einzigen Plan, auf dem alle seine Medikamente – gleich, wer sie verordnet hat – aufgeführt sind. Dazu übernehmen Ärzte bei Ankunft des Patienten dessen Plan in ihre Praxissoftware (manuell oder mittels eines Barcodescanners), ergänzen diesen und drucken ihn aktualisiert wieder aus. Auch Apotheken sollen den BMP aktualisieren können. Möglich macht die gemeinsame Medikationsplanpflege der aufgebrachte 2D-Barcode, in dem alle relevanten Informationen in digitalisierter Form enthalten sind.

Welche Vorteile hat ein Barcode Scanner?
Die Handhabung ist leicht und die Datenübernahme vom Vorbehandler sicher und komfortabel: Der Barcode kann einfach eingescannt werden und so gelangen die Daten zuverlässig und komfortabel in die Praxissoftware.

Welche Barcode-Scanner eignen sich?
Um das Zusammenspiel zwischen dem Barcode-Scanner und Ihrer Praxissoftware optimal zu gestalten, haben wir verschiedene Geräte auf leichte Handhabbarkeit sowie technische und softwareseitige Zuverlässigkeit getestet. Im Rahmen unserer geplanten Detailinformationen zur Auslieferung des BMP werden wir Ihnen ein Angebot für die von uns empfohlenen Scanner unterbreiten.

Können die Daten aus den bisherigen Verordnungsplänen in den BMP übernommen werden?
Ja, die Übernahme aus den derzeitigen Versionen der Verordnungspläne ist möglich.

Wie sieht die Vergütung beim bundeseinheitlichen Medikationsplan aus?
Die Vergütung erfolgt pauschal als Einzelleistung und über Zuschläge. Sie wird extrabudgetär und damit zu einem festen Preis gezahlt. Weitere Details entnehmen Sie bitte den Veröffentlichungen der KBV, bspw. auf kbv.de/html/1150_24560.php.
Einen umfassenden Überblick zu gesetzlichen Vorgaben sowie Fragen und Antworten zum bundeseinheitlichen Medikationsplan bietet die Website der KBV:
kbv.de/html/medikationsplan.php